Wie zuvor berichtet, ist der Hauptweg zum Projektdorf stückweise weiter ausgebaut und betoniert worden. Des Weiteren sind die Durchquerungen der Bäche befahrbar gemacht worden. Seit August 2015 verkehrt nun ein Bus viermal täglich auf der Strecke zwischen unserem Projektdorf Miyagala und der Distrikt-Hauptstadt Monaragala. Dies ist eine große Erleichterung vor allem für die Schulkinder und für die älteren Bewohner, die sonst die ersten sieben Kilometer zur Schule, zum Arzt, zum Krankenhaus oder zum Markt zu Fuß oder mit dem Fahrrad machen müssten.

 As reported earlier, the main path leading to the project village was gradually widened and concreted. Furthermore this road was extended over the three streams making it motorable. Since August 2015 there is a bus now that runs four times a day from our project village Miyagala to Monaragala, the district capital. This is a big service especially for the elderly and the school children who would otherwise have to walk or cycle the first seven km. to school, to the doctor’s, to the hospital or to the market to sell their produce.

Deutsch Out of all the developments that have taken place in our project village Miyagala during the last couple of years, the improvement of the main road leading to the village centre is the most striking. More sections of the footpath that once existed, were widened and concreted in 2014. Now, one can cross the three streams to reach the village without having to remove the shoes. One can also travel to the village by three-wheeler or by car, if one wishes to.

Von all den nützlichen Veränderungen, die in unserem Projektdorf, Miyagala in den letzten Jahren stattgefunden haben, ist die Verbesserung des Hauptweges zur Dorfmitte am meisten auffallend. Noch weitere Teilstrecken des damaligen Fußweges sind in 2014 ausgebaut und betoniert worden. Jetzt kann man ohne die Schuhe ausziehen zu müssen die Bäche überqueren und zum Dorf gelangen. Auch mit einem „Tuk-Tuk“ oder mit einem Auto kann man nun im Schneckentempo durchfahren.

Durquerung Bäche - Wading across StreamsErfreulicherweise sind im abgelaufenen Jahr in Betonierter-Fussweg-mit-Strasseunserem Projektdorf Miyagala eine Menge gemeinnütziger Fortschritte erreicht worden. Beim ersten Dorfbesuch in 2007 war es nur ein schmaler Fußweg zum Dorf und man musste drei Bäche durchqueren (Picture left). Nach und nach ist dieser Weg verbreitert und zum Teil auch betoniert worden. Jetzt müssen nur noch wenige Teilstrecken von den insgesamt sieben Kilometern bis zur Dorfmitte betoniert werden (Picture right)

Durquerung Bäche - Wading across StreamsBetonierter-Fussweg-mit-StrasseErfreulicherweise sind im abgelaufenen Jahr in unserem Projektdorf Miyagala eine Menge gemeinnütziger Fortschritte erreicht worden. Beim ersten Dorfbesuch in 2007 war es nur ein schmaler Fußweg zum Dorf und man musste drei Bäche durchqueren (Picture left). Nach und nach ist dieser Weg verbreitert und zum Teil auch betoniert worden. Jetzt müssen nur noch wenige Teilstrecken von den insgesamt sieben Kilometern bis zur Dorfmitte betoniert werden (Picture right)

Stromleitungen-Electric-CabAußerdem sind die 2012 gesetzten Strommasten mit Stromleitungen entlang der stückweise verbreiterten Straße versehen worden (Picture 3). Nun können die Dorfbewohner, die es sich leisten können, bald die Anbindung an das Stromnetz beantragen. Diese infrastrukturellen Verbesserungen wurden nicht von uns finanziert, sondern vom Staat. Sahana hat jedoch mit Kollektivanträgen Einfluss genommen und deren Bearbeitung entsprechend gesteuert.

Unsere Vereinssatzung ist aktualisiert worden. Ebenso hat die Sahana-Webseite eine Neufassung bekommen, die durch viele Bilder ansprechender und professioneller geworden ist. Unsere neue Webadresse zu der Sie herzlich willkommen sind lautet:

www.sahana-germany.org


1. Schulstipendienprojekt

Anfang des Jahres waren es insgesamt 67 Schulkinder und zwei geistig und körperlich behinderte Jugendliche, die von Sahana gefördert wurden.

Zwei unserer Schulkinder sind mit ihren Familien in größere Städte gezogen, in denen wir ihre Stipendien nicht koordinieren können. Wir müssen akzeptieren, dass sich Patenfamilien in abgelegenen Dörfern wie Miyagala manchmal entschließen, fortzuziehen. Dies ist die freie Entscheidung der Familien, die auf unterschiedlichen Gründen basieren, wie z.B. die Arbeitssuche in größeren Städten, wo auch Verwandte leben, mit der Hoffnung, das Glück woanders zu finden.

Die Stipendien von vier Schulkindern, die sich trotz mehrmaliger Aufforderung nicht an die mit der Patenschaft verbundenen Abmachungen gehalten haben, wurden beendet.

Eine Sponsorin hat ohne Rückmeldung das Stipendiengeld für das von ihr unterstützte Schulkind nicht überwiesen. Für eine lückenlose Fortsetzung des Stipendiums wurde jedoch gesorgt und das Kind wurde ab 2014 an eine andere mitfühlende Sponsorin weiter vermittelt.

2. Ethikschulprojekt

Kiesbettabfluss--Rainwater-DrainageDa die Dachrinnen des Ethikschulgebäudes nicht durchdacht gelegt worden waren, musste für das Regenwasser nachträglich ein Kiesbettabfluss gelegt werden. Ansonsten läuft der Unterricht reibungslos.

Im August wurde unseren Kindern, die über 12 Jahre alt waren, wieder ein Bildungsausflug ermöglicht. Dieses Mal besichtigten sie ein Wochenende lang die historischen und kulturellen Städte Sigiriya, Anuradhapura, Polonnaruwa sowie den Hafen in Trincomalee.

Zwei Übernachtungen gehörten zu dem Ausflug. Zur Beaufsichtigung der Kinder sind auch dieses Mal einige Lehrerinnen und Lehrer von der Ethikschule mitgefahren.

Gemeindevorsteher-Village-Headman

Die Gemeindeschwester und der Dorfvorsteher (Picture left) sind in ihrem neuen Büroraum eingezogen und wollen einmal im Monat für Sprechstunden zur Verfügung stehen.   


3. Kosgoda-Projekte

Der wiederaufgebaute Tempel wird gut besucht, die Gemeinde drückt immer wieder ihre Dankbarkeit aus, dass sie  wieder eine Andachtsstätte für ihre spirituellen Bedürfnisse zur Verfügung gestellt bekommen hat.

4. Krankenhaus in Dambagalla

Übergabe der Sachspenden-Hospital DonationsDem regionalen Krankenhaus, das für die ambulante und stationäre Behandlung der Gemeinden um Miyagala zuständig ist, wurden gemäß Beschluss der Jahreshauptversammlung von 2013 Sachspenden im Wert von ca. 3500 € übergeben. Dazu gehörten u. a. 10 quecksilberfreie Digitalthermometer, ein EKG-Gerät, ein Pulsoximeter, ein Blutdruckmessgerät, drei Trinkwasserfilter, 30 Matratzen und vier Medikamentenwagen. Über diese Aktion wurde in der Regionalzeitung berichtet.

Unser Dank gebührt der sri lankischen Armee, die für die CfBA, unsere Koordinatoren, den Transport von Colombo nach Dambagalla kostenlos organisierte.

5. Ausgaben

Es wurden insgesamt 8277 Euro ausgegeben.

Ausblick 2014/2015

1. Gewürzanbauprojekt in Angriff nehmen.

2. Errichtung einer Verarbeitungshalle für die Verarbeitung von Pfeffer und Zimt.

3. Bewässerungssystem einplanen, Kostenvoranschläge einholen.

4. Finanzielle Hilfestellung für die einzelnen Familien bei der Stromversorgung durch Einführung eines Mikrokreditsystems für die hilfsbedürftigen Gemeindemitglieder.

5. Zurverfügungstellung von Mikrokrediten für den Einsatz von natürlichem und organischem Düngemittel statt chemischen Düngers beim Anbau von Obst und Gemüse (Erwerbsquelle für einzelne Familien), um das Grundwasser nicht weiter zu belasten.

 

Wenn man über nachhaltige Hilfsmaßnahmen in Entwicklungsländern wie Sri Lanka nachdenkt, gehen die Hilfswege zwangsläufig über Bildung, die wiederum zur „Hilfe zur Selbsthilfe“ führt. Deshalb wurden in 2012 die zwei langfristig angelegten Hilfsprojekte im Südosten in Miyagala intensiv betreut (Siehe unten). Die erfolgreiche Entwicklung ist hauptsächlich auf einen Spendenaufruf einer Förderin zu Sahanas Gunsten anlässlich
eines runden Geburtstages zurückzuführen.

Anfang des Jahres wurden zwei Hilfsprojektpräsentationen veranstaltet, um unsere Förderer und Freunde über den Projektstatus zu informieren. Die erste fand in Bad Eilsen und die zweite in Verden/Aller statt. Die Bildervorträge hielten hauptsächlich die Vorstandsmitglieder, die bereits Ende 2010 die Projektstätte in Augenschein genommen hatten.

Im Jahr 2010 lag der Schwerpunkt der Arbeit von Sahana hauptsächlich auf den nachhaltigen Bildungsprojekten in Miyagala. Im Herbst sind sieben deutsche Sahana-Freunde, fünf davon Vorstandsmitglieder, nach Sri Lanka gereist. Sie haben unsere Projektdörfer Kosgoda und Miyagala besichtigt und das dort Erreichte in Augenschein genommen.

Im Großen und Ganzen ist das Jahr 2009 ähnlich positiv verlaufen wie das Vorjahr. Bei den Hilfsmaßnahmen wurde auf Nachhaltigkeit gesetzt, und die beiden Projekte im Bereich Bildung und Erziehung in der Gemeinde von Miyagala im ärmsten Distrikt von Sri Lanka wurden weiterhin unterstützt.

Nachdem das Tempelprojekt Ende 2007 erfolgreich abgeschlossen und an die Gemeinde von Kosgoda übergeben wurde, sind wir mit neuen Zielen ins 2008 gestartet. Wir wollten unsere Bemühungen vorrangig auf Kinder und Jugendliche richten, um deren Entwicklungsmöglichkeiten und dadurch auch die der Dorfgemeinde nachhaltig zu unterstützen.

Die Hilfsmaßnahmen wurden 2007 weitergeführt. Der Schwerpunkt fiel hierbei auf den vom Tsunami zerstörten Tempel, der einst als kulturelles Zentrum und als Begegnungsstätte des Dorfes Kosgoda diente.

Unsere Hilfsmaßnahmen wurden 2006 fortgesetzt. Im Vergleich zu 2005 musste das Tempo erwartungsgemäß gedrosselt werden. Der Grund dafür lag hauptsächlich in der nachlassenden Spendenbereitschaft. Die Tatsache, dass der zeitliche Abstand zum Tsunami größer geworden ist, lässt die Notwendigkeit für weitere Wiederaufbaumaßnahmen bei vielen Menschen in Vergessenheit geraten.

Der Förderverein wurde aufgrund des am 26.12.04 ausgelösten Tsunami ins Leben gerufen. Unser Spendenaufruf hat einen Schneeballeffekt ausgelöst und führte zu einem Spendenaufkommen von über 18.000 €.

Go to top